Das Konzept der virtuellen Realität (kurz VR) in der heute bekannten Form, tauchte zuerst in der modernen Science Fiction Literatur auf und besteht somit bereits seit mehreren Dekaden. Während VR in der Gesellschaft primär in Zusammenhang mit Videospielen gesehen wird, findet die Technik heute schon Anwendung in verschiedenen Bereichen der Industrie und Medizin. So können Arbeitsplätze etwa vor deren Einrichtung auf Ergonomie überprüft werden und Patienten mit Phobien in gesicherter Umgebung mit ihrer Angst konfrontiert werden. Dennoch sollten Risiken, wie ein erhöhtes Suchtrisiko auf Grund der starken Immersion, nicht außer Acht gelassen werden. In Asien, aber auch Amerika und Europa, werden mehr und mehr klinische Angebote geschaffen, um Betroffenen von Videospielsucht zu helfen und präventiv durch Aufklärung von Kindern und deren Eltern tätig zu werden.
Die „actions per minute“ (APM)werden im Gaming oft als Anhaltspunkt für die individuellen Fähigkeiten eines Spielers herangezogen. Starcraft-Profis kommen auf einen Wert von 200 bis 300 APM und mehr.
Das Spiel „The Witcher 3: The Wild Hunt“ des polnischen Entwicklers CD Projekt Red basiert auf der Roman-Reihe des Autors Andrzej Sapkowski und gilt als eines der besten Videospiele aller Zeiten. Es gewann bisher über 800 Auszeichnungen, darunter bspw. den Game Award 2015, den D.I.C.E. Award und den Game Developers Choice Award – jeweils in der Kategorie „Bestes Spiel“. Besonders gepriesen wird die detaillierte und immersive Spielwelt, sowie das herausragende Storytelling.
„The Witcher“ basiert auf einer mittelalterlichen Fantasy-Welt mit Einflüssen der slawischen Mythologie. Hier versucht der namensgebende Hexer, Geralt von Rivia, seine Ziehtochter Ciri zu finden, während er seinem Tagesgeschäft nachgeht und dabei unbeabsichtigt in politische Machtspiele verwickelt wird.
Die Witcher-Reihe machte CD Projekt bereits 2017 zum wertvollsten Videospiel-Entwickler Polens. Im Mai 2020 hatte das Unternehmen bereits einen Wert von 8,1 Milliarden US-Dollar und stieg so zum wertvollsten Unternehmen der Gaming-Industrie Europas auf. Mittlerweile gibt es eine cineastische Adaption der Hexer-Abenteuer auf Netflix zu sehen.
Star Wars ist eines der größten Gaming-Franchises der Welt. Das erste Spiel erschien 1979 für den Apple II auf Magnetband und wurde ohne Lizenz direkt von Apple entwickelt. Es folgten viele Adaptionen auf verschiedenen Plattformen und von sehr unterschiedlichen Entwicklern. Als Electronic Arts im Jahr 2013 das exklusive Recht für die Entwicklung und Veröffentlichung von Star Wars-Spielen erhielt, begann eine neue Ära. In der Folge wurden die meisten bisher erschienen Titel als „Star Wars Legends“ und nicht-kanonisch umfirmiert. Die exklusive Lizenz läuft 2023 aus und schon in 2021 wurde bekannt, dass Disney (als Rechteinhaber) neue Partner sucht.
Seit 1979 sind mehr als hundert Videospiele im Star Wars-Universum erschienen.
Komplexere Videospiele wie die ersten textbasierten Adventures oder „dnd“ haben ihre Ursprünge in klassischen Pen&Paper-Rollenspielen. Es gibt ein umfangreiches Regelwerk welches digitalisiert und automatisch angewendet werden kann. Dazu zählen etwa „Diablo“, „Baldur‘s Gate“ oder „World of Warcraft“
Ich bin extrem neidisch auf Leute die Spaß an einem Spiel haben können, obwohl sie nicht gut darin sind.
SNB
[...]ich habe einige Stunden damit verbracht,
die Nase meines Charakters perfekt zu stimmen.
PG
Ich erwische mich immer wieder dabei, wie ich trotzdem den „guten“ Weg wähle,
weil ich die schlechten Möglichkeiten einfach nicht als gut empfinde.
FM
Ich möchte die Leute doch kennenlernen, mit denen ich spiele.
Das fühlt sich sonst falsch an.
FM
Videospiele erziehen dich zu Problemlösern. Du bekommst immer eine Situation vorgesetzt und musst eine Lösung finden. [...] Und da musst du kreativ werden!
FM
Ich finde es völlig ok, wenn ich einen Charakter vorgegeben bekomme.
[...] Wenn sich da jemand Gedanken drum gemacht hat, finde ich das ganz dankbar, wenn ich das nicht mehr machen muss.
DL
Wenn es die Möglichkeit der Individualisierung gibt,
dann verliere ich mich auch ganz gerne darin.
DL
Ich bin nicht immer der „good guy“.
DL